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Kanton Zürich
Berufslehre Bulletin Juni 2022
Inhalt
Berufswahlprozess und Lehrstellenbesetzung
Revision KV
Talentförderung
«zackstark»
«Treffpunkt.Berufsbildung»
Telefonische Erreichbarkeit
Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten gesucht
Qualifikationsverfahren 2022
Erfahrungsbericht QV
«SwissSkills 2022»
Konferenz Berufsbildung
Fehler-Alarm
 
Liebe Berufsbildnerinnen und Berufsbildner
Können Sie sich noch an Ihre eigene Abschlussprüfung erinnern? Und an die von Nervosität geprägten Wochen davor? Oder gehören Sie zur Sorte der Gelassenen und blickten der Prüfung entspannt entgegen?

Wiederum haben sich in den letzten Wochen tausende Jugendliche im Kanton Zürich genau in dieser Situation befunden und sich ihrem Qualifikationsverfahren in all den verschiedenen Facetten gestellt. Dabei steht nicht nur das Bestehen im Vordergrund, bereits die intensive Lernphase ist eine enorme Herausforderung. Ich bin davon überzeugt, dass diese finale Ausbildungszeit ein zentrales und ungemein wichtiges Element der Berufsbildung darstellt. Der Abschluss einer Berufslehre bildet das Ende einer teils abenteuerlichen Reise, die mit dem Eintritt in die Volksschule beginnt. Gerade der langwierige Ausbildungsweg macht es umso schöner, das Erreichte geniessen zu können.

Sie als Berufsbildnerinnen und Berufsbildner tragen zu diesem Moment der Genugtuung entscheidend bei. Nicht nur am Schluss, sondern während der gesamten beruflichen Bildung. So ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Aufgaben mit der nötigen Sorgfalt, Übersicht und Kreativität wahrnehmen. Der Stolz der Absolventinnen und Absolventen ist damit auch Ihr Lohn.

Das Redaktionsteam der Betrieblichen Bildung hat für Sie mit dieser Juni-Ausgabe ein spannendes und vielseitiges Bulletin Berufsbildung zusammengestellt. In diesem Sinne freuen wir uns, Sie mit unseren aktuellen Themen vertraut zu machen und sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen und Anregungen. Herausheben möchte ich den 1. Dezember 2022, da an diesem Tag der «Treffpunkt.Berufsbildung» stattfindet. Dieses Jahr richtet sich die Einladung in erster Linie an neue Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, bitte merken Sie sich das Datum vor.

Die Ferien stehen bereits vor der Tür. Daher wünsche ich Ihnen schöne und erholsame Sommertage und wir freuen uns bereits jetzt auf die neuen Lernenden!

Herzlichen Dank für Ihr Engagement.

Jonas Schudel
Leiter Betriebliche Bildung
Mittelschul- und Berufsbildungsamt
 
Commitment Berufswahlprozess und Lehrstellenbesetzung
Den Verbundpartnern der Berufsbildung ist es ein Anliegen, dass sowohl Jugendliche eine passende Lehrstelle als auch Lehrbetriebe geeignete Lernende finden können. Im Interesse einer solchen Übereinstimmung werden mit dem Commitment zu Berufswahlprozess und Lehrstellenbesetzung (https://tbbk-ctfp.ch/de/themen/commitment-der-verbundpartner) die folgenden Grundsätze umgesetzt:
 Lehrstellen werden frühestens im August des Jahres vor Lehrbeginn zur Bewerbung ausgeschrieben.
 Lehrverträge werden frühestens ein Jahr vor Lehrbeginn abgeschlossen.
 Lehrverträge werden frühestens im September des Jahres vor Lehrbeginn genehmigt.
Die offenen Lehrstellen für den Lehrbeginn 2022 bleiben bis am 18. September 2022 aufgeschaltet.
 
Neue Grundbildungen für Kaufleute ab Lehrbeginn 2023
In der April-Ausgabe haben wir über die Neuerungen im Berufsfeld Detailhandel, Stichwort Handlungskompetenzorientierung, informiert. An dieser Stelle wünschen wir den Lernenden einen guten Start im Sommer.

Eine praxisnahe Ausbildung wird in Zukunft auch für Kaufleute möglich sein. Mit diesem Paradigmenwechsel soll sie den zukünftigen, sich verändernden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gerecht werden.

Die aktiven Bildungsbewilligungen sind weiterhin gültig und ab Herbst 2022 können die Lehrverträge für den Lehrstart 2023 zur Genehmigung eingereicht werden.
Was verändert sich?
Zum einen gewinnen neue Technologien an Bedeutung. Somit soll auf allen Stufen (EBA, EFZ und EFZ mit Berufsmaturität) mit elektronischen Portfolios gearbeitet werden und ein eigener Laptop (BYOD = Bring Your Own Device) wird für die Berufsfachschule vorausgesetzt.

Zum anderen erhalten Sprachkompetenzen ein stärkeres Gewicht, die sich je nach Ausbildungsstufe unterschiedlich ausgestalten:
 Auf der Stufe EBA: Nebst guten mündlichen und schriftlichen Deutschkenntnissen wird neu eine erste Fremdsprache (Englisch) gefördert.
 Auf der Stufe EFZ: Zukünftig werden Kaufleute nicht nur in der Fremdsprache (Englisch) des Handlungskompetenzbereichs, sondern auch in Französisch unterrichtet. Der neu geschaffene Wahlpflichtbereich ermöglicht sprachlich starken Lernenden, sich entweder vertiefte mündliche und schriftliche (Bereich «zweite Fremdsprache») oder mündliche und die Kultur berücksichtigende Französischkenntnisse anzueignen (Bereich «individuelle Projektarbeit»). Die Profilwahl wird ab Lehrstart 2023 hinfällig und muss nicht mehr auf dem Lehrvertrag aufgeführt werden.
 Auf der Stufe EFZ mit Berufsmaturität: Hier gelten die bisherigen Anforderungsprofile und die Berufsmaturitätsprüfung wird vorausgesetzt. Kreuzen Sie dafür auf dem Lehrvertrag bei Punkt 6 für die Berufsmaturität «ja» an.
Ist Ihr Konzept bereits auf die Neuerungen abgestimmt?
Die aktuellen Neuerungen finden Sie direkt bei der Trägerschaft unter www.skkab.ch, bei www.kaufmaennische-grundbildung.ch oder direkt bei Ihrer Ausbildungs- und Prüfungsbranche.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Nachwuchsrekrutierung und bereits heute viel Freude an den angehenden Kauffrauen und Kaufmännern.
 
Talentförderung dank Zusammenarbeit
Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, wenn es um die ganzheitliche Talentförderung der Lernenden in der beruflichen Grundbildung geht. Diese gelingt, wenn die Fördermassnahmen aufeinander abgestimmt sind und die Kompetenzen der Lernenden auf allen Ebenen gestärkt werden: intellektuelle Fähigkeiten an der Berufsfachschule, Fachkompetenzen im Lehrbetrieb und in den überbetrieblichen Kursen. Die Soft-Skills werden lernortübergreifend geschult.

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters «Talentförderung Plus» erklärt die Schule für Gestaltung Zürich, wie sie Talentförderung umsetzt. Ein anderes Beispiel zeigt die Erfolgsgeschichte der Berufsschule für Detailhandel Zürich. Zum Nachlesen mit Bildern und Videos im Newsletter hier und künftig zum Abonnieren via Kontaktformular.
Talentförderung zu Gast bei Verbundpartnern
Wir informieren Lehrbetriebe, Verbände und Berufsfachschulen, wie sie sich für die Talentförderung engagieren können – sei es persönlich, an einem Anlass für Ihre Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, an einer Generalversammlung oder über einen anderen Kanal. Wir stellen ihnen Informationen, Grafiken, Leitfäden oder eine Basispräsentation und vieles mehr zur Verfügung, um das Thema Talentförderung kommunikativ bespielen zu können (z.B. in einem Newsletter).

Zuletzt war Talentförderung Plus zu Gast beim Dankeschön-Anlass des Lehrstellenforums Affoltern am Albis und am Berufsbildungstag 2022 der Swissmem.
Finanzielle Unterstützung für Talentfördermassnahmen
Betriebe und Verbände, die ihre talentierten Lernenden mit speziellen Massnahmen oder Projekten fördern, werden vom Berufsbildungsfonds finanziell unterstützt. Ziel der Beteiligung ist es, die zusätzliche Leistung der Betriebe und Verbände zugunsten einer attraktiven Berufsbildung zu honorieren.

Die Anträge für Fördermassnahmen, die im Kalenderjahr 2022 stattfinden, können bis zum 2. September 2022 online eingereicht werden. Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns und sprechen die nächsten Schritte gerne mit Ihnen ab.
 
Antrag für Unterstützung einreichen
 
«zackstark» – Das Projekt für eine rauchfreie Lehre, machen Sie mit!
Immer mehr Lehrbetriebe unterstützen ihre Lernenden dabei, rauchfrei durch die Lehre zu gehen. Warum? Die meisten Raucherinnen und Raucher greifen zwischen dem 15. und 19. Altersjahr zur Zigarette. Kommen die Jugendlichen während diesem Lebensabschnitt jedoch ohne Rauchen aus, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie auch im Erwachsenenalter abstinent bleiben. Machen also auch Sie mit!
Wie melde ich mich an?
Es geht ganz einfach: Melden Sie Ihren Betrieb unter www.zh.zackstark.ch an. Danach können Ihre Lernenden eine Vereinbarung unterzeichnen, mit welcher sie sich verpflichten, während der gesamten Lehrzeit rauchfrei zu bleiben. Mit wenig Aufwand können Sie so grosse Wirkung erzielen.
 
Hier finden Sie ein Erklärungsvideo
 

Es freut uns sehr, wenn Sie Teil des Projekts «zackstark» werden.

PS: Für Betriebe, die bereits teilnehmen: Vielen Dank für Ihr Engagement. Wir sind gespannt auf Ihre Anmeldungen der neuen Lernenden.

«zackstark» ist ein Projekt der Fachstelle für Suchtprävention Mittelschulen und Berufsbildung des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes, der Zürcher Fachstelle zur Prävention des Suchtmittelmissbrauchs (ZFPS) und LUNGE ZÜRICH in Zusammenarbeit mit den regionalen Suchtpräventionsstellen. «zackstark» wird durch den Tabakpräventionsfonds finanziell unterstützt.
 
Save-the-date: «Treffpunkt.Berufsbildung» am 1. Dezember 2022
Sind Sie seit kurzem Berufsbildnerin oder Berufsbildner? Haben Sie Fragen, die Sie in Ihrem Ausbildungsalltag beschäftigen? Möchten Sie sich mit anderen Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern austauschen? Dann besuchen Sie den «Treffpunkt.Berufsbildung», der am 1. Dezember 2022 um 16 Uhr im Volkshaus Zürich zum ersten Mal stattfindet.

An der Veranstaltung, die auf neue Berufsbildnerinnen und Berufsbildner ausgerichtet ist, vermittelt das Mittelschul- und Berufsbildungsamt hilfreiche Tipps & Tricks für einen gelungenen Arbeitseinstieg.

Tragen Sie das Datum bereits heute in Ihrer Agenda ein. Sie werden von uns eine persönliche Einladung erhalten. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt freut sich auf Sie!
 
Telefonische Erreichbarkeit während den Sommerferien
Jeden Sommer erhalten wir kurz vor dem Lehrstart eine grosse Anzahl an Lehrverträgen. Damit die Vertragsparteien den Vertrag so rasch wie möglich zurückerhalten und die Berufsfachschulen ihre Klassenplanungen vorbereiten können, ist eine zeitnahe Verarbeitung besonders wichtig. Infolgedessen wird die Abteilung Betriebliche Bildung wie folgt telefonisch erreichbar sein.

18. Juli bis 8. August 2022: 8 bis 12 Uhr

Ab 8. August 2022: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr (Normalbetrieb)
Gesucht: Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten Betreuungsberufe
Mit der neuen Bildungsverordnung gibt es eine Änderung für die Betreuungsberufe 2024. Die praktische Abschlussprüfung im Lehrbetrieb umfasst erstmals eine vorgegebene praktische Arbeit (VPA) und keine individuelle praktische Arbeit (IPA). Aufgrund der veränderten Prüfungsform rechnen wir damit, dass sich der Bedarf an Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten massiv erhöhen wird. Zudem sind die Prüfungskommissionen für weitere Berufe froh, wenn sich geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung stellen. Erkundigen Sie sich dafür bei Ihrem Verband oder Ihrer OdA, sie geben gerne Auskunft. Wir freuen uns auf Sie!
Qualifikationsverfahren 2022 – ein Erfolg!
Das Qualifikationsverfahren 2022 neigt sich bereits wieder dem Ende zu. Schön, konnten sämtliche Prüfungen gemäss Bildungsverordnung durchgeführt werden. Das bedeutet, keine Befragung im Lehrbetrieb, keine Streichung einzelner Prüfungen, keine Umwandlung der Erfahrungsnoten in Abschlussnoten – was für eine Wohltat. Nichtdestotrotz war es ein sehr lebhaftes und anspruchsvolles Prüfungsjahr.

Mittlerweile wurden die meisten Prüfungen absolviert und so wird fleissig korrigiert, kontrolliert und nochmals korrigiert. Zugleich sehnen die Lernenden ihre Testergebnisse herbei, denn sie haben ihr Bestes gegeben und sehr viel Zeit investiert. Während diesem ganzen Korrekturaufwand die nötige Ruhe, den Weitblick und die Übersicht zu behalten, ist nicht selbstverständlich. Daher möchten wir uns bei allen, die mitgewirkt haben, ganz herzlich bedanken. Ohne Ihre Bereitschaft wäre ein Qualifikationsverfahren nicht umsetzbar.
Expertinnen und Experten gesucht
Erfreulicherweise können wir die Lehrstellen jedes Jahr gut besetzen und schaffen sogar neue. Hingegen haben wir Mühe, gerade für Gesundheits- und Informatikberufe, genügend Fachkräfte als Expertinnen und Experten zu gewinnen. Darum an dieser Stelle unser Aufruf an Sie: Fragen Sie bitte in Ihrem Betrieb nach, wer Interesse an dieser spannenden und wichtigen Aufgabe hat. So helfen Sie mit, dass unser Nachwuchs auch in Zukunft von ausgewiesenen Fachpersonen geprüft werden kann.
 
Erfahrungsbericht eines HMS Praktikanten
Endlich geschafft! Es ist Mitte Juni und ich habe gerade meine Abschlussprüfungen hinter mir. Erleichterung pur… wenigstens für den Moment. Denn so wirklich entspannt bin ich noch nicht, eine Frage treibt mich um: Wie werde ich meine Prüfungen abschliessen, welche Note werde ich erhalten?

Für eine gute Note spricht, dass ich schon letztes Jahr die schulischen Abschlussprüfungen mit Erfolg bestanden habe. So hatte ich den schwierigsten Teil bereits hinter mir und konnte mich zu 100 % auf die betrieblichen Prüfungen konzentrieren. Diese bestanden aus einem mündlichen und einem schriftlichen Test.

Die mündliche Prüfung umfasste ein Rollenspiel und ein Fachgespräch. Bei beiden Teilen musste ich Kenntnisse aus meinem Betrieb und meinem Praktikum anwenden. Das Rollenspiel verlief sehr gut, das Fachgespräch jedoch weniger. Dort wurde ausgerechnet das Leistungsziel abgefragt, welches ich am wenigsten vorbereitet hatte… war ja klar. Dennoch habe ich ein gutes Gefühl.

Auch über die schriftliche Prüfung mache ich mir keine allzu grossen Gedanken, da ich mich vor der Prüfung mit den QV-Übungsserien befasst hatte und mich dementsprechend vorbereitet habe. So konnte ich jede Aufgabe ohne Probleme lösen.

Auf meine Ergebnisse bin ich sehr gespannt und kann es kaum erwarten, mein Fähigkeitszeugnis und das Berufsmaturitätszeugnis in den Händen zu halten!

PS: Bitte Daumen drücken.
 
«SwissSkills 2022» – Ein Einblick in die Schweizer Berufsbildung
Am 7. September 2022 werden auf dem Gelände der Bern Expo die Schweizer Berufsmeisterschaften, die «SwissSkills 2022» eröffnet. Nach 2014 und 2018 dürfen sich nun zum dritten Mal junge Berufsleute (Lernende sowie Lehrabgängerinnen und -abgänger) aus den verschiedensten Schweizer Lehrberufen beweisen. Interessierte Jugendliche können den talentiertesten Fachkräften von Morgen bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen und damit die Vielfalt an Lehrberufen hautnah miterleben. Die Organisatoren können bei diesem fünftägigen Grossevent, der die Vielfalt der Schweizer Berufsbildung zelebriert, auf eine Rekordbeteiligung zählen.

«Das Schweizer Berufsbildungssystem hat sich gerade auch in der aktuellen Krise als zentraler Pfeiler des Werk- und Denkplatzes Schweiz äusserst gut bewährt und bietet jungen Menschen im Land, selbst in diesen ungewohnten Zeiten, Perspektiven. Die ˂SwissSkills 2022˃ werden somit mehr denn je zum grossen Schaufenster der Berufsbildung. Gemeinsam mit allen Beteiligten und vor allem den jungen Nachwuchsfachkräften, werden wir im Herbst 2022 ein wichtiges Zeichen des Aufbruchs setzen.» (OK-Präsident Daniel Arn)
Rekordzahlen
Über 60 Berufsverbände tragen insgesamt 85 Schweizer Berufsmeisterschaften aus. Weitere 65 Lehrberufe werden in Form von Berufsdemonstrationen von Berufstalenten präsentiert. Insgesamt können an den «SwissSkills 2022» 150 verschiedene Schweizer Lehrberufe kennengelernt werden. Über 1000 junge Berufsleute stehen im Einsatz. 600 Expertinnen und Experten werden die Teilnehmenden begleiten wie auch bewerten und 250 Helferinnen und Helfer sind vor Ort. Von den 120 000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern werden rund 60 000 Schülerinnen und Schüler sein.
EuroSkills Graz 2021
Die «EuroSkills 2021» fanden im vergangenen Jahr im österreichischen Graz mit 19 Nationen und 3 Gastländern statt. Dabei trafen 400 junge Berufsfachleute aufeinander und kämpften in rund 45 Berufen um eine Medaille. Das Schweizer Berufs-Nationalteam hat mit insgesamt 14 Medaillen an der diesjährigen EuroSkills ein Rekordresultat erzielt. Und auch die Resultate der Zürcher Lernenden können sich sehen lassen: Zwei Goldmedaillen und einmal Bronze haben sie mit nach Hause gebracht. Zu den Gewinnerinnen und Gewinnern gehören Leandra Schweizer, Fleischfachfrau EFZ der Metzgerei Sigrist in Rafz, Silvan Wiedmer und Yunus Ruff, beide Automatiker EFZ der Mechatronik Schule Winterthur und Susan Wildermuth, Dekorationsmalerin EFZ der bickelmaler AG in Wangen.

Informationen und Tickets für die «SwissSkills 2022»: www.swiss-skills2022.ch
 
Konferenz Berufsbildung 2022: Berufslehre fertig – und jetzt?!
Wer für den Arbeitsmarkt fit bleiben will, muss sich stetig weiterbilden. Das Fundament für ein lebenslanges Lernen soll in der Berufslehre gelegt werden. An der diesjährigen Konferenz Berufsbildung, die Ende Mai stattfand, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Berufsbildung und Politik über die Ansprüche an die Berufslehre. Die Ergebnisse und Voten werden im nächsten Bulletin Berufsbildung vorgestellt.
Aufgepasst! – Die 10 häufigsten Fehler beim Ausfüllen eines Lehrvertrags
10) Lehre
Zu Beginn des Lehrvertrags muss unbedingt angekreuzt werden, ob es sich um eine EFZ-, eine EBA- oder um eine verkürzte Lehre handelt.
9) Zweiter Vorname
Falls die lernende Person einen zweiten Vornamen besitzt, muss dieser zwingend notiert werden.
8) Heimatort/Nationalität
Der Heimatort bzw. die Nationalität wird auf den Fähigkeitszeugnissen stehen, deshalb bitte auf dem Lehrvertrag festhalten.
7) Berufsbezeichnung
Die Berufsbezeichnung muss vollständig sein. Achtung, nach der Berufsbezeichnung folgt immer ein EFZ oder EBA.
6) Fachrichtung/Branche/Schwerpunkt
Manche Berufe haben verschiedene Branchen, Fachrichtungen und Schwerpunkte. Diese müssen im Vertrag stehen.
5) Datum
Das Start- und Enddatum muss gemäss Gesetz angegeben werden. Dabei beachten: Immer Anzahl Jahre minus 1 Tag (Beispiel: 01.08.2022 – 31.07.2025).
4) Berufsfachschule
Je nach Standort des Lehrbetriebs werden die Lernenden einer Berufsfachschule zugeteilt. Schulortsverschiebungen können nur mit einem Gesuch vollzogen werden.
3) Berufsbildnerinnen und Berufsbildner
Auf dem Lehrvertrag muss immer die gemeldete Berufsbildnerin oder der gemeldete Berufsbildner angegeben werden.
2) 13. Monatslohn
Es muss zwingend erwähnt werden, ob die lernende Person einen 13. Monatslohn erhält oder nicht.
1) Unterschriften
Verträge können nur genehmigt werden, wenn alle Vertragsparteien unterschrieben haben. Fehlt eine Unterschrift, so sind wir gezwungen, die Lehrverträge zu retournieren und die ausstehenden Unterschriften einzufordern.
Mittelschul- und Berufsbildungsamt
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